„Burnout 4.0 – präventive Gesundheitsförderung

als wichtige Anforderungen für die Arbeitswelt 2020!“

“Burnout 4.0 – preventive health promotion

as key requirements for the working world in 2020!“

 

Europäische Konferenz vom 14. bis 16. September 2016 in Lissabon, Portugal

 

Tagungsort

Mercure Hotel, Av. Jose Malhoa 23, Lissabon, Portugal

 

 

„Gesundheit ist das Stadium des Gleichgewichtes von Risikofaktoren und Schutzfaktoren, das eintritt, wenn einem Menschen eine Bewältigung sowohl der inneren (körperlich und psychischen) als auch der äußeren (sozialen und materiellen) Anforderungen gelingt.“ (Hurrelmann 2003).

 

In der aktuellen Arbeitswelt – und vermutlich auch in der kommenden Phase der fortschreitenden Digitalisierung- führen neben individuellen vor allem arbeitsplatzbedingte Faktoren zu Überforderungen und damit verbundenen vegetativen Stresssymptomen, die immer häufiger zu Burn- Out Symptomen und in der Folge zu schweren Erkrankungen führen (DGPPN Taskforce - Berger, Linden, Voderholzer, Hillert, Schramm, Maier 2012).

 

Jeder zehnte Arbeitnehmer in Europa ist schon einmal wegen einer Depression zu Hause geblieben (europäische Fachverband European Depression Association (EDA)) Jeder Depressionsschub verursacht demnach durchschnittlich einen Ausfall von 36 Arbeitstagen. Psychosoziale Risiken und arbeitsbedingter Stress gehören, was Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz angeht, zu den größten Herausforderungen. Sie beeinträchtigen die

Gesundheit des Einzelnen erheblich, wirken sich aber auch negativ auf die Unternehmen und Volkswirtschaften aus. Rund die Hälfte der europäischen Arbeitnehmer ist der Meinung, an ihrem Arbeitsplatz sei Stress üblich und rund 50 Prozent der Fehltage sind auf Stress zurückzuführen (OSHA 2015).

 

In unserem Seminar wollen wir uns mit verschiedenen Modellen zur Prävention beschäftigen und diese dann praxisnah für den Nutzen im „sozialen Dialog“ bearbeiten. Im Einzelnen wollen wir uns mit den Job-Demand-Control-Support-Model“ (Karasek & Theorell 1990), dem „Efford-Reward- Imbalance-Model“ (Siegrist 1996), dem Model „Organizational Justice“ (Greenberg 1990) beschäftigen. Einen weiteren Schwerpunkt soll „Sense of Coherence“ von Antonovsky sein.

 

Mit diesem Hintergrundwissen sollen praxisorientiert organisationsbezogene Risikofaktoren benannt und entsprechende Präventionsoptionen erarbeitet werden.

 


Hauptreferent
Prof. Priv. Doz. Dr. Michael Bach, Ärztlicher und kaufmännischer Leiter der Pro-Mente APR Salzburg, Österreich


Gesamtmoderation
Jochen Mettlen (Chef du Service Presse-Information-Traduction – CSC) - angefragt

 

Veranstaltungssprache

Portugiesisch/deutsch/estnisch

 

Kosten

Teilnehmerbeitrag:150,- € (incl. Unterbringung im EZ, Verpflegung und Tagungsgebühr). (Bei Absage nach dem 31.08.2016 fällt eine Stornogebühr von 100,- € an.)

Es besteht natürlich die Möglichkeit bereits am Vortag anzureisen, oder erst später zurück zu fliegen. Bei einer solchen veränderten Anreise und/oder Abreise wird ein zusätzlicher Kostenbeitrag von 80,- € pro Übernachtung mit Frühstück fällig.

Die anfallenden Fahrtkosten werden auf Antrag bis zu einer Höhe von 350,00 € erstattet.

TeilnehmerInnen, die keine Übernachtung brauchen, zahlen eine Tagungsgebühr von 50,00 €.

 

Veranstalter

Logo © NBH Nell-Breuning-Haus NBH Herzogenrath, Deutschland in Kooperation mit

Logo © CSC Confederation des Syndicats Chretiens CSC Verviers-Ostbelgien Verviers, Belgien

Logo © LOC-MTC  Liga Operária Católica - Movimento de Trabalhadores Cristãos LOC/MTC Lissabon, Portugal

Logo © ETÖK  Eesti Tööküsimuste Keskus ETÖK Tartu, Estland

Logo © EZA  Europäisches Zentrum für Arbeitnehmerfragen EZA Königswinter, Deutschland

 

Koordination und Leitung

Rainer Rißmayer, Nell-Breuning-Haus, Wiesenstr. 17,
D 52134 Herzogenrath (Germany)

Tel. +49-2406-9558-18, Fax: +49-2406-4632,
Email: rainer.rissmayer@nbh.de

Internet: www.nbh.de

 

Anmeldungen bitte über: rita.krull@nbh.de

 

 

Pdf Anmeldeformular/registration form/formulaire d'inscription

Annahmeschluss/closing date/délai de réception/rok prihvata:|12. August 2016

 

Links abgerufen am 15.5.2016

Die Tagung wird:

Emblem © Europäische Union